Veranstaltungen
Jahreshauptversammlung des Taiwan-Freundeskreises Bambusrunde e.V.
04. Juni 2009 um 18.30 Uhr im Restaurant "Ni Hao", Wandsbeker Zollstraße 25-29; 22041 Hamburg
Anschließend hält Herr Thomas Awe, Leiter des Auslandsbüros der Konrad Adenauer Stiftung in China, einen Vortrag zum Einfluss Taiwanischer Geschäftsleute auf die Gesellschaft in Shanghai.
Veranstaltungen in Taiwan
DTJV Juristentreff in Taipeh
8. Juni, 19.00 Uhr im Restaurant "Zum Fass" (香宜, dem ältestem der deutschen Restaurants in Taipeh), 2. Stock, Sin Sheng N. Rd., Sec.1, No. 116 - 118 (新生北路一段116-118號)
Liebe Freunde der deutschen und taiwanesischen Jurisprudenz,
der DTJV lädt Sie herzlich zum 2. Juristentreff in Taipeh ein. Kosten für Speisen und Getränke müssen selbst getragen werden. Bitte kontaktieren Sie RA Michael Werner per Email (michael.werner@eigerlaw.com) für Ihre Teilnahmebestätigung oder weitere Fragen.
11. Taipeh Film Festival 2009
26. Juni bis 12. Juli 2009
Geleitet vom bekannten taiwanischen Regisseur Hou Hsiao-hsian ist das Taipeh Film Festival zu einem der einflussreichsten Filmfeste in der chinesischsprachigen Welt geworden. Eine besondere Sektion neben den Wettbewerben nennt sich City Vision, dieses Jahr mit dem Schwerpunkt Berlin. taiwan-info-blitz@gmx.de
Im Scheinwerferlicht
Tagesfahrt der Bambusrunde nach Berlin am 26. Juni 2009
Der Taiwan-Freundeskreis Bambusrunde e.V. lädt Sie herzlich ein zur jährlichen Berlinfahrt:
07:00 Uhr Abfahrt von Hamburg
per Reisebus von der Kirchenallee (Hinterausgang Hamburg Hauptbahnhof).
11:15 Uhr Spreefahrt
Einstündige Spreefahrt ab dem Nikolaiviertel
13:00 Uhr Taipeh Vertretung in der Bundesrepublik Deutschland
Empfang durch den Repräsentanten Taiwans in Deutschland, Herrn Prof. Dr. Wu-Lien Wei, mit kleinen Erfrischungen.
16:15 Uhr Vortrag beim Deutschen Bundestag
Einlass nur mit gültigem Lichtbildausweis!
18:15 Uhr Rückfahrt nach Hamburg
Der Kostenbeitrag für die Teilnahme beträgt 50,-€ pro Person und ist vor Reisebeginn auf das Konto der Bambusrunde bei der Hamburger Sparkasse, KTO: 1230128181, BLZ: 200 505 50 zu überweisen.
Die Teilnahme ist auf 28 Personen begrenzt und wird in der Reihenfolge der eingehenden Anmeldungen festgelegt. Bitte melden Sie sich daher spätestens bis zum Freitag, den 12. Juni 2009 per Email: post@bambusrunde.de.
Zu dieser Ausgabe
Der Schock folgte auf dem Fuß. Wie glücklich waren wir doch, als wir Ende April unseren ersten Bambusbrief im Netz entrollt hatten, bis wir merkten, dass ihn all die Suchmaschinen - die modernen Wächterfiguren des Internetgrals - einfach nicht fanden.
Für die folgenden zwei Wochen beschlich uns ein Gefühl, wie es wohl auf der Schattenseite des Mondes einträte, wären da nicht die Newsletter-Anmeldungen und ermunternden Zurufe unserer Bambusrunden-Mitglieder und weiterer Taiwanfreunde gewesen.
YAHOO meldete noch bis zum 12. Mai: "Es wurden keine Ergebnisse gefunden für: Taiwan Bambusbrief." und empfahl die Schreibweise zu prüfen, allgemeinere, andere oder weniger Suchwörter zu verwenden. EXALEAD.de, Abacho, Acoon graben bis heute weiter im Dunkeln, während die deutsche Beta-Version von BING.com (Nachfolger von MSN) bei uns den gleichnamigen Laut nach Auflistung des Bambusbriefes in der Spitzenposition auslöste.
Amüsant zu nennen dagegen die Antwort von FIREBALL.de: "Gratulation. Sie haben den FIREBALL vorübergehend an seine Grenzen gebracht. Wir haben kein Webresultat zu Ihrer Anfrage: 'Taiwan Bambusbrief' gefunden. Wir versprechen Besserung." Nun, sie ist zwischenzeitlich eingetreten.
Eine ähnliche Entwicklung würden wir uns von der Bundesregierung und Europäischen Kommission auf die Anfrage "Taiwan Förderung von Kooperationen" wünschen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) mit ihrer Partnerorganisation, dem National Science Council (NSC) Taiwans, hat mit der Vereinbarung gemeinsamer Förderinstrumente für Wissenschaftler seit Beginn des Jahres 2009 einen beispielhaften Schritt vorgelegt. Ähnliche Denkanstöße wollen wir in unseren Bambusbriefen gern weitergeben.
Viel Spaß beim Lesen wünscht die
Redaktion Bambusbrief


200.000 Menschen gingen in Kaohsiung und 400-500.000 Menschen in Taipeh auf die Straße, um gegen Ma Ying-jeous China-Politik zu protestieren, die ihrer Meinung nach eine zu einseitige Anlehnung an China bedeute und auf einen Ausverkauf von Taiwans Souveränität hinauslaufe.
Unweit des heutigen Tainan, nahe der Stadt Anping im Südwesten, begann Sonk sogleich mit dem Bau einer Befestigungsanlage. Diese entstand auf einer kleinen, der Küste vorgelagerten Insel, wo eine geschützte Bucht einen idealen Hafen abgab. Das Fort erhielt den Namen des Schiffes, das die ersten Holländer nach Taiwan gebracht hatte: Fort Zeelandia.
Niemand wird diese unscheinbaren Hefte bis heute aufbewahrt waren, die in den Jahren 1985 bis 1987 erschienen. Sie hatten den Titel "Bambusblätter" und waren eine Vereins-"Zeitschrift" der "Bambusrunde. Fünf Hefte, die einen Umfang von 20 bis 30 Seiten aufwiesen, sind erschienen: halbjährig, A5-Format, klammergeheftet. Das PC-Zeitalter zeichnete sich gerade erst an fernen Horizonten ab, und so wurden diese Seiten zusammengeklebt. Viele Abbildungen gehörten jeweils dazu.
Stille. Auf weiß ausgekleideter Bühne bewegen sich, umspielt von bläulichem Licht, langsam die Tänzer: lautlos, weiß gewandet. Links neun, rechts eine einzelne Tänzerin. Fast unmerklich dreht sich dieser tänzerische Kommunikationsbogen der Einzelnen zur Gruppe. Die anhaltende Stille hält Raum zu Gedankenimprovisationen: Ist es die Abtrünnige, die Einsame, die Suchende? Wer sucht wen? Warum kommen sie nicht zueinander, gehörten sie je zusammen? Da, aus der Stille - hören wir das Rauschen der Lüfter, oder gar des aufbrandenden Meeres? Der weiße Tuchboden beginnt zu wogen, Wellen lassen die Tänzer auf- und abgehen. Drinnen die Suchende, in die Weite blickend; eine Gruppe und die Schöne, sich aus den Augen verlierend, aber auch uns, wenn der Wind das Tuch vor unseren Augen hochwallt. Es gelingt nicht mehr alle Tänzer zugleich zu sehen - wie ein wallender Zengarten, dessen Kiesel sonst Meer oder Himmel in unsere Vorstellungen tupfen, aus denen einzelne Felssteine wie Kykladen hervorragen und doch immer einen von ihnen im Verborgenen halten.
Foto: Ammerpohl. Mit freundlicher Genehmigung der Autostadt Wolfsburg.
Foto: Autostadt Wolfsburg.
Foto: Ammerpohl. Mit freundlicher Genehmigung der Autostadt Wolfsburg.
Der letzte, ausklingende Teil (White III) beschert uns nun den Reigen fließender Musik und kommunizierender Balletschritte, hier kommt am Deutlichsten das Training der Tänzer im Balletsaal o h n e Spiegel zum Ausdruck - wie beim TaiChi werden die eigenen Bewegungsfolgen aus denen des Gegenübers entwickelt. Der Partner fungiert als kommunizierender Balletspiegel, ein schöner Gegenentwurf zu leeren Selbstbespieglungen moderner Architektur, in dem Menschen gerade noch als zu handhabendes Risiko in den Planungen der Einlaßschleusen vorkommen.
Aus dem atmenden Partnerbezug erleben wir freiwerdende Elementarkräfte und auch wieder ihre Bündelung, sinnbildlich im Ziehen von sich dynamisch überkreuzenden Tuchbahnen und Einbeziehung abgewinkelter buddhistischer Handgesten getanzt.